#Azubiblog

Interview mit unserem Geschäftsführer

Heute haben wir einen besonderen Beitrag für unseren Azubi-Blog: Lea R., Azubine zur Industriekauffrau im 3. Lehrjahr, hat sich die Zeit genommen und ein Interview mit unserem Geschäftsführer Thomas Merten geführt. Herausgekommen ist ein persönlicher Einblick in seinen Werdegang und Arbeitsalltag.

Wie hat dein beruflicher Weg begonnen?

Ursprünglich wollte ich eine kaufmännische Ausbildung machen. Ich hatte mich bei einem Unternehmen beworben und hätte diese Ausbildung auch beginnen können. Der Technikleiter des Unternehmens hat mich allerdings davon überzeugt, stattdessen eine technische Ausbildung als Werkzeugmacher zu absolvieren. Rückblickend bin ich darüber sehr froh – auch wenn es damals nicht ganz meine eigene Entscheidung war.

Nach der Ausbildung habe ich noch ein Ingenieurstudium gemacht. Während meiner Ausbildungszeit habe ich im Unternehmen viele unterschiedliche Bereiche kennengelernt, zum Beispiel Produktionsmaschinen, Werkzeugbau und Instandhaltung. Dabei hat mich besonders interessiert, wie alles zusammen organisiert wird – von der technischen Planung über Zeichnungen bis hin zur Produktion.

Ich habe damals oft den Produktionsleiter beobachtet und gedacht: So etwas möchte ich später auch einmal machen. Mir hat gefallen, wie jemand den Überblick behält und organisiert, dass am Ende ein fertiges Produkt aus dem Unternehmen herausgeht. Mit der Idee, irgendwann Geschäftsführer zu werden, habe ich mich damals noch nicht beschäftigt.

Welche Meilensteine gab es in deiner Karriere, die dir in Erinnerung geblieben sind?

Vor acht Jahren Geschäftsführer zu werden, war für mich definitiv ein großer Meilenstein. Davor war ich 20 Jahre selbstständig als Berater und hatte zwei eigene Unternehmen gegründet.

Diese Unternehmen aufzubauen, Mitarbeitende einzustellen, Projekte zu gewinnen und erfolgreich zu arbeiten – das waren wichtige Schritte in meiner Laufbahn. Ein Unternehmen zu gründen ist schließlich immer ein Risiko. Zum Glück hat es beide Male gut funktioniert.

Der Wechsel aus der Beratung in meine heutige Position war für mich besonders spannend: Ich konnte hier vieles von dem anwenden, was ich vorher anderen Unternehmen empfohlen hatte.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Geschäftsführer aus?

Mein Tag beginnt meistens damit, dass ich die Zeitung lese – entweder die regionale Tageszeitung, um zu wissen, was um das Unternehmen herum passiert, oder auch Wirtschaftszeitungen wie das Handelsblatt. Das gehört für mich dazu, um informiert zu bleiben.

Im Büro bin ich dann meist zwischen 8:00 und 8:30 Uhr. Mein Kalender ist oft sehr voll: Es gibt Tage, an denen von morgens bis nachmittags ein Termin den nächsten jagt – interne Meetings, externe Termine oder Gespräche mit Mitarbeitenden.

Wenn der Tag sehr voll ist, arbeite ich viele Dinge erst am Abend ab. Oft sitze ich dann zwei bis drei Stunden an Aufgaben für den nächsten Tag. Ich arbeite generell gerne später am Abend.

Was macht dir an deinem Job besonders Spaß?

Mir macht die Arbeit mit Menschen sehr viel Spaß. Ich finde es spannend, mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammenzuarbeiten, Ideen zu besprechen und Projekte voranzubringen.

Ich treffe auch gerne Entscheidungen und bringe Dinge ins Rollen – zum Beispiel neue Projekte zu starten oder Ressourcen bereitzustellen, damit etwas umgesetzt werden kann.

Was ich weniger mag, sind endlose Diskussionen, die nicht zum Punkt kommen. Irgendwann muss man Entscheidungen treffen und den nächsten Schritt gehen. Natürlich arbeiten viele Bereiche sehr selbstständig, aber manchmal muss jemand auch die Verantwortung übernehmen und eine Richtung vorgeben.

Wo hast du vorher gelebt?

Ich komme ursprünglich aus Norddeutschland. Später war ich etwa 25 Jahre im Rhein-Main-Gebiet rund um Frankfurt ansässig mit meiner Familie.

Als ich meine jetzige Stelle begonnen habe, bin ich zunächst fünf Jahre lang gependelt. Seit drei Jahren wohne ich nun hier vor Ort. Ich kannte das Unternehmen und die Umgebung schon vorher und wusste deshalb, dass mich hier ein gutes Umfeld erwartet.

Ich fühle mich hier sehr wohl. Weißenburg ist ein überschaubarer Ort, man begegnet sich immer wieder und trifft viele Menschen aus dem Unternehmen auch im Alltag.

Was machst du in deiner Freizeit?

Früher habe ich mich stark in einem Handballverein engagiert, in dem meine Kinder gespielt haben. Dort war ich unter anderem zehn Jahre lang Förder-Vereinsvorsitzender und Jugendkoordinator.

Heute bin ich eher individuell unterwegs. Ich mache viel Sport:

  • Fitnessstudio
  • Fahrradfahren
  • Laufen
  • Wandern und Bergsteigen

Ich habe mir vor einiger Zeit einen Thermomix gekauft – ein sehr technisches Gerät, das mich neugierig gemacht hat. Seitdem koche ich tatsächlich wieder öfter, weil es Spaß macht, neue Dinge auszuprobieren.

Da mein Arbeitstag häufig erst zwischen 19 und 20 Uhr endet, bleibt nicht immer viel Zeit für große Hobbys. Wenn es passt, gehe ich aber auch gerne auf Konzerte oder ins Theater oder treffe mich mit Freunden.

#TeamGAD

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