#Azubiblog

Einblick in den Ausbildungsalltag als Industriekaufmann / -frau

Junge Frau, welche etwas am Computrer tippt

Mein Tag im Vertrieb startet meistens ganz entspannt. Anstatt mich direkt an den Bildschirm zu setzen, gehe ich in die Küche und hole mir frisches Wasser – manchmal auch direkt den ersten Kaffee. Diese kleinen Routinen helfen mir, langsam in den Arbeitstag hereinzukommen und mich mental auf das vorzubereiten, was ansteht.


Am Schreibtisch angekommen, beginne ich mit dem Check meiner E-Mails. Neue Kundenanfragen, Rückmeldungen zu Angeboten, interne Nachrichten – alles will gelesen und eingeordnet werden. Das ist für mich wie eine kleine Morgenlektüre, die mir hilft, den Tag zu strukturieren und die Prioritäten festzulegen. Was danach passiert, ist selten planbar – und genau das macht den Alltag im Vertrieb so spannend.

Ich erstelle Angebote für Kunden, buche Bestellungen ins System ein, telefoniere mit Ansprechpartnern oder stimme mich mit Kolleg*innen aus Produktion, Fertigungssteuerung oder Einkauf ab. Auch technische Rückfragen oder kurzfristige Änderungswünsche kommen regelmäßig vor – Flexibilität ist da echt gefragt. Besonders spannend finde ich die Mischung aus Kommunikation, Organisation und manchmal auch ein bisschen Detektivarbeit. Wenn zum Beispiel eine Bestellung nicht wie geplant ankommt oder ein Kunde spezielle Anforderungen hat, muss man schnell reagieren, Infos zusammentragen und Lösungen finden. Manchmal heißt das auch: kurz durchatmen, alle Beteiligten an einen Tisch (oder ins Teams-Meeting) holen und gemeinsam eine Lösung finden. Das gibt einem am Ende des Tages das Gefühl, wirklich etwas bewegt zu haben.


Was mir besonders gefällt, ist die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen. Im Vertrieb kommt man allein oft nicht weiter – ob es technische Infos aus der Produktion sind, Lieferzeiten von der Fertigungssteuerung oder Rücksprachen mit dem Einkauf: Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann’s vorangehen. Ich finde es richtig schön, dass man im Unternehmen nicht einfach „sein eigenes Ding“ macht, sondern gemeinsam an Lösungen arbeitet. Das stärkt nicht nur das Teamgefühl, sondern sorgt auch dafür, dass man selbst immer wieder neue Perspektiven bekommt und dazulernt.


Der Kundenkontakt macht für mich einen großen Teil der Faszination im Vertrieb aus. Es geht nicht nur ums Verkaufen – sondern vor allem darum, Beziehungen aufzubauen, Vertrauen zu schaffen und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Viele Gespräche verlaufen fast schon freundschaftlich, und man merkt schnell, wie wichtig eine gute Kommunikation ist, damit alles rund läuft. Kein Tag ist wie der andere – und das meine ich ganz wörtlich. Mal arbeite ich ruhig und strukturiert vor mich hin, dann wieder geht alles drunter und drüber, weil ein Eilauftrag hereinkommt oder spontan ein Problem auftaucht. Genau diese Dynamik hält den Job lebendig und macht ihn für mich so spannend.

Was mir besonders gefällt: Man lernt nie aus. Ob es um neue Produkte, Prozesse oder Kundenanforderungen geht – im Vertrieb entwickelt man sich ständig weiter. Es ist ein Job mit vielen Facetten, der sowohl Köpfchen als auch Menschenkenntnis erfordert – und genau deshalb fühle ich mich bei Gutmann Aluminium Draht richtig gut aufgehoben.

Lea, Industriekauffrau im 2. Lehrjahr 2025

#TeamGAD

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